Kamin(ofen)typen Pelletöfen

PELLETOFEN

Der Pelletofen ist eine besonders komfortable Möglichkeit, mit Holz zu heizen, egal ob als behagliche Zusatzheizung im Wohnzimmer oder als Primärheizung.

Die Vorzüge des Pelletofens sind die genormte Qualität des Brennstoffs, die eine saubere, rückstandsarme Verbrennung garantiert, und ihre einfache Handhabung. Viele Pelletöfen arbeiten teil- oder vollautomatisch, sogar das manuelle Anzünden der Pellets entfällt. Mit einer großen Kaminsichtscheibe ausgestattet, ist auch die Beobachtung der Verbrennung ein faszinierendes Schauspiel. Allerdings gleicht das Brennfeuer von Pellets nicht dem Feuer mit traditionellen Holzscheiten. Und auch das typische Knacken und Knistern eines traditionellen Kaminfeuers entfällt. Deshalb sollten Sie sich eine Verbrennung im Pelletofen erst einmal live ansehen, bevor Sie sich Ihren neuen Ofen kaufen. Dies gilt besonders für den Pelletofen, der als Zusatzheizung im Wohnzimmer aufgestellt werden soll.

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Pelletofen als Zusatzheizung
Hier gibt es im Wesentlichen zwei Varianten. Der einfache Pelletofen erwärmt die Luft und gibt über die Kaminsichtscheibe< Strahlungswärme an den Raum ab. Bei einer großen Glaskeramikscheibe hat man außerdem einen sehr guten Blick auf das Feuer im Inneren des Ofens. Dieser Pelletofen wird dann als eigenständige Zusatzheizung im Wohnraum genutzt. Man kann aber den Pelletofen im Wohnzimmer auch mit an die Heizungsanlage anschließen und auf diesem Wege das Wasser im Heizkreislauf mit erhitzen. Bis zu 50% der Wärmeleistung eines Pelletofens kann so in den Heizkreislauf mit eingespeist werden.
Selbstverständlich kann ein Pelletofen aber auch als Primärheizung für das gesamte Haus genutzt werden. In der Regel ist ein Pelletofen mit etwa 15kW Leistung als Primärheizung für ein Einfamilienhaus ausreichend und muss fachgerecht eingebaut werden.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Heizung sollte nicht zu groß ausfallen, denn ein zu großer Pelletofen ist bereits in der Anschaffung teuer, und die zu große Heizkapazität rechnet sich auch im Laufe der Jahre nicht. Andererseits ist es wichtig, dass der Vorratsbehälter für die Pelletzuführung mindestens 350 Liter fassen kann, besonders wenn die Heizanlage im Keller aufgestellt wird, da sonst ein zu häufiges Nachladen nötig ist. Zudem sollte der Wirkungsgrad der Anlage bei über 90% liegen. Wichtig ist auch die Möglichkeit einer modulierenden Betriebsweise der Anlage. Nur so kann die Pelletheizung in ihrer Leistung dynamisch und flexibel an den unterschiedlichen Heizbedarf zu den verschiedenen Jahreszeiten angepasst werden. Übrigens gibt es für den Wechsel zum Pelletofen vom Staat oft finanzielle Zuschüsse. Informieren lohnt sich.

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